Hugo Sinzheimer Institut

Aktuelles

Dr. Hubertus Reinbach erhielt für seine Dissertation "Das gewerkschaftliche Streikmonopol – Der Streik zwischen Verfassung und Völkerrecht" am 26. Juni 2019 den Hugo Sinzheimer Preis.

Veranstaltungsübersicht

18.09.2019  - Verfassung des Sozialstaats?
06.12.2019  - Arbeitsrechtsgeschichte
01.-02.10.2019  - LABOR.A 2019
18.-20.10.2019  - Fachtagung Inzell
06.-07.02.2020  - HBS-Nachwuchscolloquium

Hugo Sinzheimer Preis 2019

Der Hugo Sinzheimer Preis wird auch für das Jahr 2019 wieder verliehen. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier.

Zeitschrift Soziales Recht

Das HSI gibt in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsrecht der Universität Göttingen die Zeitschrift Soziales Recht im Bund-Verlag heraus.

Bild zum Thema Hugo Sinzheimer Institut als Teil der Hans-Böckler-Stiftung

Preisverleihung 2014

Im feierlichen Rahmen wurde am 7. November 2014 zum vierten Mal der Hugo Sinzheimer Preis für herausragende arbeitsrechtliche Dissertationen vergeben. Die Feier fand auf dem Campus der Goethe-Universität in Frankfurt am Main statt und wurde vom Hugo Sinzheimer Institut in Kooperation mit dem Institut für Zivil- und Wirtschaftsrecht der Goethe-Universität durchgeführt.

Preisträger in diesem Jahr ist Dr. Stephan Pötters, der bei Prof. Dr. Gregor Thüsing an der Universität Bonn promoviert hat. Seine Dissertation trägt den Titel "Grundrechte und Beschäftigtendatenschutz". Anliegen der Arbeit ist es, die Wirkung der Grundrechte bei der Auslegung und Anwendung des Beschäftigtendatenschutzes darzustellen und hierbei neben dem nationalen Recht auch die Einflüsse des europäischen Rechts zu erörtern. Der Autor untersucht u.a. das datenschutzrechtliche Spannungsfeld zwischen den Grundrechten und Grundfreiheiten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Er macht Vorschläge, wie in der Praxis ein Interessenausgleich hergestellt werden kann, wenngleich es keine allumfassende Lösung gibt. Ferner erörtert er die Auswirkungen der Grundrechte auf Verfahrensvorschriften und setzt sich mit aktuellen Entwicklungen im europäischen Datenschutzrecht auseinander.

Rund 70 Gäste nahmen an der Preisverleihung teil. Nach einer Begrüßung durch den Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Goethe-Universität, Prof. Dr. Georg Hermes, und dem stellvertretenden Leiter des HSI, Dr. Johannes Heuschmid, hielt Prof. Dr. Bernd Waas (Goethe-Universität)  die Laudatio auf den Preisträger. Die instruktive Rede, in der Prof. Dr. Waas die Dissertation des Preisträgers umfassend würdigte, wird in der Zeitschrift Soziales Recht abgedruckt. Fester Bestandteil der Preisverleihung war auch in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion. Neben dem Preisträger diskutierten Prof. Dr. Bernd Waas, Prof. Dr. Peter Wedde (Fachhochschule Frankfurt) und Andrej Wroblewski (IG Metall) zum Thema der Dissertation. Moderiert wurde die Runde von Prof. Dr. Dr h. c. mult. Manfred Weiss (Goethe-Universität, Vorsitzender des HSI-Beirats). Im Mittelpunkt der angeregten Diskussion standen insbesondere die Fragen, in wie weit die Einwilligung eines Arbeitnehmers in die Erhebung und Nutzung seiner Daten im Arbeitsverhältnis selbstbestimmt und frei erfolgen kann und welche Rolle dem Betriebsrat zukommt.