Hugo Sinzheimer Institut

Aktuelles

Neues Gutachten von Prof. Dr. Martin Franzen über die "Stärkung der Tarifautonomie durch Anreize zum Verbandsbeitritt" erschienen (HSI-Schriftenreihe Bd. 27).

Veranstaltungsübersicht

28.02./01.03.2019  - Hans-Böckler-Forum
04.04.2019  - Sozialversicherungsregress
26.06.2019  - Sinzheimer-Vorlesung
                       und Preisverleihung

Stellenausschreibung des HSI

Aktuelle Stellanausschreibung für eine/n Wissenschaftliche Referentin / Wissenschaftlichen Referenten.

Zeitschrift Soziales Recht

Das HSI gibt in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsrecht der Universität Göttingen die Zeitschrift Soziales Recht im Bund-Verlag heraus.

Bild zum Thema Hugo Sinzheimer Institut als Teil der Hans-Böckler-Stiftung

Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (Frankfurt/Main)

Initiative Arbeitsrechtsgeschichte

Das Hugo Sinzheimer Institut (HSI) und das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (MPIeR) haben sich Anfang 2015 auf gemeinsame Aktivitäten zur Förderung der Geschichte des Arbeitsrechts verständigt. Dazu sind diese Einrichtungen aus ihrem jeweiligen Selbstverständnis geradezu prädestiniert, technisch gefördert durch die räumliche Nähe in Frankfurt am Main.

Das Arbeitsrecht bietet in seiner historisch gewachsenen Ausformung mit ihren verschiedenen normativen Schichten (staatliches, nationales und supranationales Recht, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung) ein geradezu klassisches Beispiel für Regulierung jenseits einer monistischen Staatlichkeit. Indem ein starker Akzent auf das rechtstheoretische Themenfeld "Private Gesetzgebung und avancierte Governance" gesetzt wird, trägt die Initiative zur Entwicklung des MPI-Forschungs- schwerpunkts Multinormativität auf einem wichtigen Feld bei. Das HSI kann insbesondere dazu beitragen, den gebotenen Wissenstransfer zwischen historischer Grundlagenforschung und "geltendem Recht" zu unterstützen.

Die Projektleitung haben Prof. Dr. Michael Kitttner (HSI) und Gerd Bender (MPIeR) inne.

Die gemeinsame Arbeit der Initiative erfolgt auf folgenden drei Feldern:

Die Initiative Arbeitsrechtsgeschichte hat einen gemeinsamen Arbeitskreis eingerichtet, der zweimal jährlich (nicht öffentlich) tagt. Er dient der Bilanz der Arbeitsrechtsgeschichte, diskutiert wichtige Neuerscheinungen, greift Impulse der Nachbarwissenschaften auf, insbesondere der Industriesoziologie und der politischen Soziologie, und reflektiert neue Fragestellungen, die sich aus politischen Programmen, Legislationen und Gerichtsentscheidungen für die Arbeitsrechtsgeschichte ergeben können.

Einmal im Jahr veranstaltet die Initiative in Frankfurt am Main eine Tagung zu einem umfassenderen Thema der Arbeitsrechtsgeschichte. Hierbei standen bislang folgende Themen im Fokus:

Schließlich unterstützt die Initiative das neue arbeitsrechtshistorische Publikationsprojekt der Zeitschrift „Arbeit und Recht“ (AuR).

In der 2015 ins Leben gerufenen Rubrik "Arbeit und Rechtsgeschichte" werden im zweimonatigen Rhythmus Beiträge zu historischen Persönlichkeiten und Entwicklungen veröffentlicht, die die Geschichte des Arbeitsrechts geprägt haben. Die AuR möchte damit einen Blick über den Tellerrand wagen und geschichtliche Hintergründe und Zusammenhänge darstellen, um das Arbeitsrecht der Gegenwart besser verstehen zu können. Die bewusst kurz gehaltenen Beiträge werden von namhaften Historikerinnen und Historikern sowie Juristinnen und Juristen verfasst.

Bislang sind folgende Beiträge in der Rubrik "Arbeit und Rechtsgeschichte" erschienen:

2015

2016

2017

2018