Hugo Sinzheimer Institut

Aktuelles

Neues Gutachten von Prof. Dr. Martin Franzen über die "Stärkung der Tarifautonomie durch Anreize zum Verbandsbeitritt" erschienen (HSI-Schriftenreihe Bd. 27).

Veranstaltungsübersicht

28.02./01.03.2019  - Hans-Böckler-Forum
04.04.2019  - Sozialversicherungsregress
26.06.2019  - Sinzheimer-Vorlesung
                       und Preisverleihung

Stellenausschreibung des HSI

Aktuelle Stellanausschreibung für eine/n Wissenschaftliche Referentin / Wissenschaftlichen Referenten.

Zeitschrift Soziales Recht

Das HSI gibt in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsrecht der Universität Göttingen die Zeitschrift Soziales Recht im Bund-Verlag heraus.

Bild zum Thema Hugo Sinzheimer Institut als Teil der Hans-Böckler-Stiftung

1. Kongress Campus Arbeitsrecht

Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Zeitschrift „Arbeit und Recht“ beteiligte sich das HSI im Rahmen des Frankfurter Clusters am 8. November 2013 am 1. Kongress Campus Arbeitsrecht, der unter großem Publikumsandrang auf dem Gelände der Goethe-Universität Frankfurt am Main veranstaltet wurde. Das Frankfurter Cluster ist ein Zusammenschluss verschiedener, in Frankfurt beheimateter, gewerkschaftsnaher Institutionen. Ihm gehören neben dem Hugo Sinzheimer Institut auch der Bund-Verlag, die Europäische Akademie der Arbeit und die DGB Rechtsschutz GmbH an.

Rund 350 Kongressteilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, das Jubiläum der Fachzeitschrift zu feiern und sich in Fachvorträgen und Diskussionen über den Zustand und die Zukunft des Arbeitsrechts zu informieren. Nach einleitenden Worten des Glückwunsches durch den Veranstalter, Dietmar Hexel (Mitglied des ­DGB-Bundesvorstands, Berlin), und den Schirmherrn, Prof. Dr. Bernd Waas (Professor für Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main), eröffnete der geschäftsführende Herausgeber der Zeitschrift "Arbeit und Recht", Wolfgang Apitzsch, den Vortragsreigen mit einem erhellenden Streifzug durch "60 Jahre ,Arbeit und Recht'". Ihm folgten Vorträge von Prof. Dr. Hellmut Wißmann (Honorarprofessor für Arbeitsrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Präsident des Bundes­arbeitsgerichts a. D.) über "Die Entwicklung des Arbeitsrechts in Deutschland und Europa" und Prof. Dr. Angelika Nußberger (Richterin am Europäischen ­Gerichtshof für Menschen­rechte und Professorin an der Universität zu Köln) zum Thema "Der Einfluss der EMRK auf das deutsche Arbeitsrecht".

Im Rahmen eines "Marktplatzes" bot sich den Gästen während der Mittagspause die Gelegenheit, die Einrichtungen des Frankfurter Clusters näher kennen zu lernen und sich an Ständen über deren Zielsetzung und Tätigkeit zu informieren. Als Marktplatz-Highlight fand am Stand des HSI ein Interview mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Europäischen Betriebsrats von Opel, Klaus Franz, zur "Zukunft der Internationalen Betriebsratsarbeit" statt.

Der Nachmittag wurde eingeleitet durch eine "Expertenrunde zum ­Thema Fremdfirmenarbeit". Hierzu referierten Prof. Dr. Christiane Brors (Professorin für Arbeitsrecht an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) und Waldemar Reinfelder (Richter am Bundesarbeitsgericht, Erfurt).

Anschließend diskutierten Dietmar Hexel (Mitglied des ­DGB-Bundesvorstands, Berlin), Dr. Thomas Klebe (Justitiar der IG Metall und Leiter des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeitsrecht, Frankfurt am Main), Prof. Dr. Jens Schubert (Leiter der Rechtsabteilung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Berlin) und Prof. Dr. Peter Wedde (Professor für Arbeitsrecht und Recht der Informationsgesellschaft und Direktor der Europäischen Akademie der Arbeit der Goethe-Universität Frankfurt am Main) unter der Moderation von Prof. Dr. Olaf Deinert (Professor für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozial­recht an der Georg-August-Universität Göttingen) zum Thema "Die Zukunft des Arbeitsrechts – Anforderungen an das BetrVG".

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Beitrag von Rudolf Buschmann (Gewerkschaftliches Centrum für Revision und europäisches Recht, Kassel, und verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift „Arbeit und Recht“) über "Schlusspunkte: Wegmarken der ,Arbeit und Recht‘", in dem dieser mit viel Witz und analytischem Tiefgang die wesentlichen Stationen seiner Tätigkeit für „Arbeit und Recht“ Revue passieren ließ.

Ein Kongressbericht wurde in der Zeitschrift Arbeit und Recht (AuR) 2014, S. 75-76 veröffentlicht und kann hier eingesehen werden.