Hugo Sinzheimer Institut

Aktuelles

Dr. Hubertus Reinbach erhielt für seine Dissertation "Das gewerkschaftliche Streikmonopol – Der Streik zwischen Verfassung und Völkerrecht" am 26. Juni 2019 den Hugo Sinzheimer Preis.

Veranstaltungsübersicht

18.09.2019  - Verfassung des Sozialstaats?
06.12.2019  - Arbeitsrechtsgeschichte
01.-02.10.2019  - LABOR.A 2019
18.-20.10.2019  - Fachtagung Inzell
06.-07.02.2020  - HBS-Nachwuchscolloquium

Hugo Sinzheimer Preis 2019

Der Hugo Sinzheimer Preis wird auch für das Jahr 2019 wieder verliehen. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier.

Zeitschrift Soziales Recht

Das HSI gibt in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsrecht der Universität Göttingen die Zeitschrift Soziales Recht im Bund-Verlag heraus.

Bild zum Thema Hugo Sinzheimer Institut als Teil der Hans-Böckler-Stiftung

Forum Arbeitsrecht und Rechtspolitik

Das HSI veranstaltete am 2. und 3. Juli 2015 das diesjährige „Forum Arbeitsrecht und Rechtspolitik“ in Frankfurt am Main.

Bei dieser jährlichen Veranstaltung treffen sich etwa 20 Rechtswissenschaftler- innen und ‑wissenschaftler, die gemeinsam über aktuelle arbeits- und sozialrechtliche Fragen diskutieren. Gegenstand war dieses Mal das Thema „Digitalisierung der Arbeitswelt – Das Beispiel Crowdwork“.

Christiane Benner (geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall) informierte aus gewerkschaftlicher Perspektive u.a. über die Herausforderungen, die die Digitalisierung an die industrielle Produktion stellt. Aufgrund der zunehmenden Technisierung hob sie die besondere Bedeutung der Mitarbeiterqualifizierung hervor. Weiter müsste das Crowdworking, welches zunehmende Bedeutung erlangt, durch Regulierung in angemessene Bahnen gelenkt werden.

Anschließend referierte Prof. Dr. Achim Seifert (Universität Jena) aus rechtswissenschaftlicher Perspektive über das Thema Crowdworking. Beim internen Crowdworking (innerhalb von Unternehmen) sprach er sich aufgrund des eher schwachen Rechtsrahmens für den Abschluss von transnationalen Vereinbarungen zur Beteiligung der Mitarbeiter aus. Weiter erörterte er, welche Vertragsbeziehungen beim externen Crowdworking bestehen könnten und ging hierbei u.a. auf die kartellrechtliche Relevanz von Crowdworking-Plattformen ein.

Den Referaten schloss sich eine rege Diskussion an.