Quelle: HBS
Betriebspolitische HSI-Tagung 2026
| Veranstalter: | Hans-Böckler-Stiftung (HSI), IG Metall, IG BCE, NGG, ver.di, DGB |
| Ort: | Frankfurt am Main, IG-Metal Vorstandsverwaltung |
| vom: | 23.06.2026, 10:30 Uhr |
| bis: | 23.06.2026, 16:30 Uhr |
Auf der Betriebspolitischen HSI-Tagung 2026 behandeln renommierte Referentinnen aktuelle und Zukunftsthemen der betrieblichen Mitbestimmung.
Isabel Eder (DGB, Leiterin der Abteilung Recht und Vielfalt) ordnet ein, was die Bundesregierung zur Digitalisierung der Betriebsverfassung vereinbart hat. Im Anschluss ist Raum für Diskussion: Wie positionieren wir uns zu digitalen Betriebsratswahlen, Betriebsversammlungen und Betriebsratssitzungen?
Kristina Schmidt (Vorsitzende Richterin am BAG) präsentiert die aktuelle Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur Betriebsratsarbeit. Der Fokus liegt dabei auf den Schulungsansprüchen gem. § 37 BetrVG. Ein Thema, dem angesichts vieler neuer Kolleginnen und Kollegen in den Gremien große Bedeutung zukommen wird.
Prof. Dr. Christiane Brors (Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg) vertieft eine Grundfrage der zweigleisigen Interessenvertretung: Wie wirken Gewerkschaft und Betriebsrat zusammen? Wie können Gewerkschaften in den Betrieben wirken und in welchen Grenzen können sich Betriebsräte gewerkschaftlich positionieren? Die Entscheidung des BAG zum digitalen Zugangsrecht wird diskutiert.
Die Vorträge werden um Inputs aus der gewerkschaftlichen und betrieblichen Praxis ergänzt, u.a. von Verena zu Dohna (IG Metall, Leiterin des Ressorts Betriebsverfassung und Mitbestimmungspolitik) und Rainald Thannisch (ver.di, Leiter des Bereichs Mitbestimmung).
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für Betriebsräte und Fachanwält:innen handelt es sich um eine Fortbildungsveranstaltung gem. § 37 Abs. 6 BetrVG, bzw. § 15 FAO.
Die verbindliche Anmeldung ist ab sofort und bis zum 31. Mai 2026 möglich.
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